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Montag, 28. März 2016

Trainingslager Frankreich Tag 9: Der Abschied fällt schwer.

Wenn gleich in der Nacht die Uhren auf Sommerzeit umgestellt wurden, beschlossen wir rigoros nach der alten Zeit weiterzuleben - zumindest für den Rest des Trainingslagers. Denn ansonsten würde uns eine wertvolle Stunde verloren gehen. Leider präsentierte sich das Wetter an unserem letzten Trainingstag nicht mehr von seiner sonnigen und warmen Seite. Der Himmel hing voller dunkler Wolken, die ihren nassen Inhalt jederzeit auf uns niedergießen wollten. Auch temperaturteschnisch befanden wir uns in einem Bereich, der rund 12 Grad kühler war, als an den anderen Tagen.
Die gestrige Einheit hatte bei mir ihre Spuren hinterlassen. Ein mysteröses tierisches Flugobjekt kreuzte bei einer rasanten Abfahrt meinen Weg und stach zu (durch diesen Zwischenfall wurde, wie Strava uns später vor Augen führte, ein QOM um 23 Sekunden verpasst). Der Stachel, der wenig später an einer Ampel gezogen wurde, hatte solche Ausmaße, dass das Auto, was als nächstes darüber fuhr, sicherlich einen Plattfuß erlitt. Ich merkte zwar gestern den Einstich, hatte aber keine weiteren Anzeichen. Über Nacht schwoll die Einstichstelle und alles darumherum jedoch auf unfassbare Ausmaße an. Es erschiehn mir deswegen sicherer, eine etwas ruhigere Trainingseinheit zu absolvieren.

So beschlossen wir nach dem Frühstück zu einer kürzeren Einheit aufzubrechen. Etwas wärmer eingepackt ging es Richtung Ansouis. Wir merkten allerdings, dass diese Trainingsrunde nicht allzu lange ausgedehnt werden konnte, da es leicht zu nieseln begann. Gespickt mit einigen Intervallen und Antritten war die Einheit dann zwar kurz, aber dennoch effektiv. Nach den Kaffeestopp (wir brauchen den täglichen Koffeinkick) brach eine Garmin-Katastrophe aus. Die Weiterfahrt war im Prinzip nicht mehr möglich, da die Tour einfach ohne Vorwarnung vom System gelöscht worden war. Und wir wissen doch: Ohne Garmin kann es keinen Trainingseffekt geben/Nur Strava-Kilometer sind echte Kilometer/Wenn du nichts hochladen kannst, bist du auch nicht gefahren, egal, ob du gefahren bist...und so weiter. Nach einer klaren Ansage: "Mach dich doch nicht so garminabhängig!" startete ich dann einfach eine neue Tour und wir konnten doch zurückfahren. ;)

Auf dem Rückweg schüttete der Himmel schließlich doch seinen Inhalt über uns aus, sodass wir auf den allerletzten Kilometern noch nass wurden. Dennoch können wir uns nicht beschweren, da wir an allen anderen Tagen im Trainingslager nicht eine einzige Wolke zu Gesicht bekamen.


Am Abend starteten wir unsere Rückreise Richtung Deutschland. Hinter uns liegen 10 wunderschöne Trainingstage, super Einheiten, beeindruckende Landschaften und eine tolle Zeit mit der Trainingsgruppe.

Einen besonderen Dank an dich Michael für die schönen Touren und, dass du uns mit deinen Französisch-Kenntnissen immer sicher navigiert hast.

Es lässt sich festhalten: Die Provence ist ein top Trainingsgebiet zur Saisonvorbereitung.
Provence 2017 reloaded? Wir sind dabei!

Keep on riding,
Vanessa

Zitate des Tages:
"Ich habe meine Haare nicht gemacht."
  "Ja, man sieht es."

"Ich will ein Eis. Alternativ Waffeln mit heißen Kirschen."

"Ich habe dich noch nie Osterhasen essen sehen"


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